Fasnet 2017/2018

Alemannische Fasnet im Hegau

Die Fasnetzeit 2017 / 2018 ist überstanden. “Wenn es am schönsten ist, muss man aufhören”, spricht der Volksmund. Bei ein paar richtig schönen Veranstaltungen war ich mittendrin statt nebendran.
Für die diesjährige fünfte Jahreszeit war ich durch die Wochenblatt-Vereintrophys gut präpariert, hatte ich doch über den Hintergrund zweier Vereine zu berichten.
Imposant war die Jahreshauptversammlung des Gesamtkonvents  der Narrenvereinigung Bodensee-Tengen.  121 Zünften und  35.000 Mitglieder, davon 20.000 Hästräger sind in dieser Vereinigung organisiert. Die Struktur wird über Landvögte abgebildet. Da muss man erst einmal darauf kommen.

Ein weiteres Highlight bestand in der Alefanz-Ordensverleihung im Schloss Langenstein, an der die komplette Lokal-Politprominenz teilnahm. Zugegebenermaßen verwende ich bei meinen Artikeln grundsätzlich viel Zeit darauf, Namen, Personen und Institutionen exakt zu recherchieren, so auch diesmal. Der Online-Text wurde demnach fehlerfrei veröffentlicht. Bei der Printausgabe schlich sich nächtlich und närrisch der Fasnacht-Fehlerteufel in die Redaktion und hat ziemlich böse gewütet. Auch darüber konnte ich mich köstlich amüsieren, auch wenn sich viele Leser gemeldet und mich “belehrt” haben. Auch solche Situationen finde ich närrisch-komisch und darüber kann ich mich köstlich amüsieren.
Zu guter Letzt gab es noch einen amüsanten bunten Abend in Moos und einen Jubiläumsumzug – die Bosköpfe Bodman feierten ihr 80-Jähriges. Witzig war das Treiben auf dem närrischen Jahrmarkt der Poppele-Zunft auf dem Rathausplatz in Singen.
Wenn ich so weitermache, habe ich vielleicht in einigen wenigen Jahrzehnten die alemannische Fasnet verstanden. Ich freu mich drauf.

Berichte im Wochenblatt

Gregor Gysi live

Ein Leben ist nicht genug

Man kann die Linken mögen, muss sie aber nicht. Dasselbe gilt selbstredend für Dr. Gregor Gysi. Unabhängig von seiner Politik ist mir persönlich Gregor Gysi immer als authentischer Politiker aufgefallen, der mit seinen Reden den Bundestag bereicherte. Für mich persönlich war es daher eine ungeheure Bereicherung, ihn im südbadischen Raum live zu erleben. Völlig losgelöst von politischen Meinungen habe ich ihn beim Gespräch mit dem Politikjournalisten Ulrich Fricker im Radolfzell Milchwerk schätzen gelernt.

Durchaus hatte ich eine gewisse Erwartungshaltung, denn die eine oder andere Rede aus dem Bundestag von ihm kannte ich bereits. Ich wusste, dass Gysi sehr scharfsinnig argumentieren würde. Es war das erste Mal, dass ich eine ungekürzte Rede von ihm erfuhr und war beeindruckt, wie er Kausalitätsketten aufbaute, damit er dann zu seiner Schlussfolgerung kam. Obwohl Gysi sein Buch „Ein Leben ist zu wenig“ in einer Frage- und Antwortrunde vorstellte, wurde er doch sehr politisch. Zugegebenermaßen wäre es enttäuschend gewesen, wenn es nicht so gewesen wäre. Natürlich vertrat er die Politik der Linken, wobei er auch klarstellte, welche Strömungen innerhalb dieser Partei derzeit vorherrschen. Für mich gilt daher das Fazit: für uns einfachen Bürgern wäre die Politik viel durchsichtiger, gäbe es in jeder Partei mehr Gysis. Denn ich glaube, dass durch seine persönliche, individuelle Rhetorik die Politik einfach verständlicher wird. Seine Rhetorik ist darauf aufgebaut, dass er den Inhalt von Gesetzen und deren Entwürfen plakativ für jeden verständlich deutlich macht. Das wünsche ich mir von jedem Politiker, unabhängig von jeder Partei.

Meinen Artikel zu diesem Abend gibt es im Wochenblatt unter: https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/ein-leben-ist-zu-wenig/

Und die Bildergalerie gibt es unter: https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2018/februar/album/gregor-gisy-im-milchwerk-radolfzell-zu-gast/

Die Böhringer haben was zu feiern

Festakt zur Eröffnung des Jubiläumsjahres »775 Jahre Böhringen«

Dieses Jahr gibt es für den Radolfzeller Ortsteil Böhringen ordentlich was zu feiern. Vor 775 Jahren wurde die Gemeinde das erste Mal urkundlich erwähnt. Grund genug, ein ganzes Jahr lang zu feiern. Am Sonntag starteten die Böhringer in der Mehrzweckhalle mit einem tollen Festakt die Eröffnung des Jubiläumsjahres. Ortsvorsteher Bernhard Diehl begrüßte die anwesenden Gäste und Ehrengäste in der gut besuchten Halle. In seinem Grußwort machte Diehl Lust aufs Feiern. Denn nach diesem Event würde es gleich weitergehen, zunächst mit der Fasnet, dann mit Konzerten von Gesang- und Musikverein, im Mai das große Dorffest und noch viel mehr, mit Jugenddisco, Festgottesdienst in der Mehrzweckhalle, ein Spiel ohne Grenzen und der geplanten Höfe-Tour, versprach Diehl. Die Höfe-Tour wird ebenfalls eine besondere Perle der Feierlichkeit. »Selten besuchte Schätze werden wir mit einer Schnitzeljagd zu Fuß oder per Rad erkunden. Den Weiherhof, die Reutehöfe, den Jakobushof, und vielleicht auch unsere Ziegelei Rickelshausen, mit Gewinnspiel und Kino am Böhringer See.« Für Diehl sei solch ein Jubiläum ein hervorragender Anlass für den Brückenschlag von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. »Unser Jubiläum soll zeigen, dass es sich lohnt, in Böhringen zu leben.«

Weiterlesen im Wochenblatt unter: https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/die-boehringer-haben-was-zu-feiern/

Bildergalerie gibt es unter: https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2018/januar/album/chronikvorstellung-zum-775-jahre-boehringen/

Ludwig Egenhofer ist der Alefanz von Langenstein für 2018

Nicht streiten – nur eben anders sein

Wer ist eigentlich alefänzig? Dieser Frage gehen Jahr für Jahr die großobrigen sowie stimmkräftigen Loschore, eine Such- und Auswahlkommission der Langensteiner Cumpaney, nach und schlagen dem Präsidium des Fasnachtsmuseums Schloss Langenstein eine ehrwürdige Person vor. Diese bekommt schließlich in einem feierlichen Rahmen den Alefanzorden verliehen.

Dieses Jahr fand das große Ereignis im bis auf den letzten Platz besetzten Fasnachtsmuseum am vergangenen Freitag während eines vierstündigen Programms statt. Fasnachtsmuseumspräsident Michael Fuchs hatte zusammen mit Gesamtkonventspräsident Rainer Hespeler sowie der 1. Vorsitzenden Carola Schäpke leichtes Spiel, den Abend zu moderieren. Das lag nicht nur am gut gelaunt ausgelassenen Publikum, sondern auch am rundum kurzweiligen Rahmenprogramm. Den Alefanzorden verlieh Fuchs schließlich an Ludwig Egenhofer, dessen Name seit über 40 Jahren mit der Allensbacher Fasnet als Präsident des Narrenverein Alet fest verbunden ist.

Mehr Text im Wochenblatt unter:  https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/nicht-streiten-nur-eben-anders-sein/

Bildergalerie Teil 1: https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2018/januar/album/verleihung-des-alefanzordens-an-ludwig-egenhofer-teil1/

Bildergalerie Teil 2: https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2018/januar/album/verleihung-des-alefanzordens-an-ludwig-egenhofer-teil-2/

 

Touristen sollen »Schmugglerpfade« entdecken

Reiat-Tourismus: Auf Schusters Rappen ins neue Jahr gestartet

Kurt Bührer, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Pro Unterer Reiat, dürfte sich über den Anblick durchaus gefreut haben, als er die rund 80 Teilnehmer der inzwischen zehnmal durchgeführten Neujahrswanderung bei fast frühlingshaften Temperaturen und leicht bewölktem blauen Himmel begrüßte.
Zahlreiche Teilnehmer starteten am Bahnhof Thayngen, von wo aus sie mit dem Bus nach Opfertshofen fuhren, um dort die restlichen Teilnehmer zu treffen. Auf Schusters Rappen und unter der fachkundigen Leitung von Kurt Ehrat, ebenfalls Vorstandsmitglied der AG Pro Unterer Reiat, wanderte die beeindruckend große Gruppe zunächst in Richtung Wiechs, Regelsrüti, zum Altdorfer Rebberg und über den Schmugglergraben zum Grillplatz Chuttler oberhalb von Hofen.

Mehr Text im Wochenblatt unter:

https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/touristen-sollen-schmugglerpfade-entdecken/

Dazu eine Bildergalerie unter:: https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2018/januar/album/thaynger-neujahrswanderung-zu-weinbergen-und-schmugglerpfaden/

 

Die wilden Weihnachtstriebe bringen Vorweihnachtszeit zurück

Narrenzunft Rehbock in Volkertshausen präsentierte das diesjährige Weihnachtstheater

 Kaum haben wir Weihnachten und all die unweigerlich dazugehörige Vorbereitungshektik herumgebracht, holte die Theatergruppe Volkertshausen mit ihrem Stück »Die wilden Weihnachtstriebe!« gnadenlos die Zuschauer zurück in den Vorweihnachtstrubel.

Das sowohl am 25. und am 26. Dezember stattfindende Weihnachtsspektakel in der bis auf den letzten Platz voll besetzten Wiesengrundhalle organisierte dieses Jahr die Narrenzunft Rehbock 1907 Volkertshausen. Die Auswahl dieses Stückes von Beate Irmisch dürfte gemessen an den Lachattacken des Publikums ein Volltreffer gewesen sein.

Weiterlesen im Wochenblatt: https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/die-wilden-weihnachtstriebe-bringen-vorweihnachtszeit-zurueck/

Die Bildergalerie gibt es hier:
https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2017/dezember/album/die-wilden-weihnachtstriebe-von-volkertshausen/

 

Dem Nächsten so nah

Bundesverdienstkreuz für Emma Hertenstein für 77 Jahre Wirken im DRK

Ein ganz besonderes, weil beeindruckendes Vergnügen war es für mich, über die Bundesverdienstkreuzverleihung an die 97-jährige Emma Hertenstein berichten zu dürfen.

Der Artikel wurde neben der Printausgabe auch unter https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/dem-naechsten-so-nah/ veröffentlicht.

Mein Dank gilt übrigens der Redakteurin Ute Mucha, die den Text perfekt redigierte.

 

 

Wo künftig Schafe und Ziegen weiden

Weideprojekt in Tengen Hinterburghalde/Eselsweg eröffnet

Es ist ein weiterer Meilenstein für den Ausbau des Bodensee-Biotopverbundes – das Weideprojekt »zur Förderung wärmeliebender Tiere und Pflanzen« an der Tengener Hinterburghalde, das vergangene Woche durch die Initiatoren, Förderer und Grundstückseigentümer im Rahmen einer kleinen Feier eröffnet wurde.
Erklärtes Ziel des Projektes ist die Schaffung eines offenen, südwestorientierten Hangbiotopes mit Baumanteil. Für Tengens Bürgermeister Marian Schreier lohnt sich der Aufwand gleich mehrfach.

Weiterlesen im Wochenblatt: https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/wo-kuenftig-schafe-und-ziegen-weiden/

Grandios gelungene Konzertmischung

Instant Concert des Blasorchesters Singen in der Stadthalle

Das Blasorchester Singen verzauberte am vergangenen Samstag unter dem Titel „Instant Concert“ das Publikum der gut besuchten Stadthalle während seines diesjährigen fast zweistündig dauernden Festkonzerts auf eine ganz besondere Weise.

Eröffnet wurde der Abend durch das Jugendblasorchester unter der Leitung von Martina Bennet, welches sich mit dem klangfrohen Stück Allegory von Michael Kamuf in die Herzen des Publikums spielte und von der ersten Minute an keinen Zweifel ließ, dass dies ein klangfreudiger und kurzweiliger Abend werden würde. Die humorvoll gehaltene Moderation der Stücke übernahmen der Trompeter Jakob Biehler und der Saxophonist Johannes Fischer.

Weiterlesen im Wochenblatt:  https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/grandios-gelungene-konzertmischung/

Und zur Bildergalerie geht es »hier« lang.

Kleine Bilderauswahl

(Mehr auf der Bildergalerie des Wochenblatts)

Höhlenforschen ist ihre Leidenschaft

Freunde der Aachhöhle e.V. überraschen immer wieder mit neuen Sensationen

Es ist wohl der Mix aus Abenteuerlust, Forscherdrang und Entdeckerträumen, welche die bis zu 25 aktiven Mitglieder bei ihrem außergewöhnlichen Hobby begleitet. Das Areal rund um den Aachtopf ist ihre zweite Heimat. Obwohl sie ihre gesamte Freizeit dort verbringen, sind sie für Außenstehende kaum zu sehen, denn die meiste Zeit verbringen sie tief im Inneren der Landschaft beim Graben oder Tauchen.

Die Gruppe ist vielfältig aufgestellt. Studierte Bergbauer sind nicht dabei, zu Experten sind sie nebenbei geworden. Obwohl es im Verein zwei Gruppen gibt, die Taucher und die Gräber, sind sie ein Team, es funktioniert nur als Miteinander.

Die bedeutendste Höhle ist die Aachhöhle, die den Tauchern vorbehalten bleibt, da sie sich komplett unter Wasser befindet. Diese wurde als erstes erforscht, allerdings lediglich 600 m weit, denn danach ist die Höhle verstürzt, ein Weiterkommen ist nicht mehr möglich. Daraufhin haben sich die Aachhöhlenfreunde vor 24 Jahren aufgemacht, oben auf dem Berg in einer Doline, einer Erdsenke, einen Schacht zu graben. Nach 14 Jahren war es soweit. Tauchern ist es nun möglich, hinter der Verschüttung wieder einzutauchen und Richtung Immendingen zu tauchen.

Für die Nichttaucher ist die Blätterteighöhle gegenüber am Parkplatz von besonderem Interesse. Diese ist ähnlich verzweigt wie die Aachhöhle, nur dass sie sich über Wasser befindet und mit Steinen und Lehm verfüllt ist. Dieser Lehm muss rausgeholt werden. 250 Meter haben sie bisher geschafft. Dabei hilft ihnen die selbst installierte E-Lok auf Schienen, die die Eimer nach draußen transportiert.

„Höhlenforscher sind ein besonderer Menschenschlag“, erzählt Lothar Dietrich, Vorsitzender des Vereins, in einem Gespräch dem Wochenblatt. „Wir sind nicht vergleichbar mit anderen Vereinen, wie beispielsweise einem Sportverein“, berichtet er. „Bei uns wird man dreckig, man darf keine Angst vor engen Räumen haben und spontane Grabungstermine finden manchmal abends bis in die Nacht hinein statt.“

Hat man sich erst den Schlaz, den einteiligen Overall, Helm, Licht und Handschuhe angelegt, dann macht es einem auch nichts mehr aus, sich komplett in den nassen Schlamm zu legen, um ihn aus der Höhle herauszugraben. Die Aachhöhlen sind auch nicht vergleichbar mit Schauhöhlen, sie sind enger, mit Kriechstrecken und doch voller Faszination. Die Schönheit liegt im Detail, wie zum Beispiel in dem von der Decke hängenden Blätterteig ähnlichem Tropfstein.  Um einmal größere, mit großen Tropfsteinen ausgeschmückte Höhlen oder Schachthöhlen zu besuchen, unternimmt der Verein ab und zu Ausflüge nach Frankreich. „Dort ist der Karst zugängiger und es befinden sich dort mehr Höhlen.“ Dafür kommen andere Höhlenforschervereine nach Aach, denn das Karstgebiet rund um die Donau fasziniert ganz Europa.

Wer sich in den Aachhöhlen tummelt, wird nebenbei zum Geologen. So wissen die Forscher, dass vor Millionen von Jahren bereits die Donau in dem Karstgebiet versickerte. Allerdings hat der Gletscher, der den Bodensee bedeckte und eine Endmoräne vor sich hergeschoben hat, den Aufriss bei Aach erzeugt. Vermutlich kam erst durch diese Schürfung die Aachquelle hoch. Die Forscher vermuten weiter, dass die Endmoräne des Gletschers das Höhlensystem voneinander trennte und die Blätterteighöhle eigentlich die Fortsetzung der Aachhöhle ist, denn sie ist ähnlich labyrinthisch. Aufschluss darüber werden die Grabungen bringen.

Der Traum der Forscher ist es, ähnlich wie in Blaubeuren riesige Höhlen zu entdecken.

Immer wieder werden die Forscher mit neuen Entdeckungen belohnt. Durch Wasserfärbeversuche konnte nachgewiesen werden, dass auch Wasser austritt, das von Neuhausen ob Eck stammt oder der spektakuläre Fund des nördlichsten Höhlenfisches, der jemals gefunden wurde. Von der Höhlenschmerle, wie der Fisch heißt, müssen mindestens 1.000 Individuen in dem Höhlengebiet leben, sonst sei die Population nicht lebensfähig.

Das Medieninteresse ist groß. SWR, ZDF, und ORF zeigen immer wieder Dokumentationen über die Aachhöhle.

„Es ist nicht nur die Arbeit in den Aachhöhlen, was wir in der Freizeit leisten. Viele unserer Mitglieder sind gleichzeitig Mitglieder der Baden-Württembergischen Höhlenrettung. „Bei einem Höhlenunfall sind die Möglichkeiten der regulären Hilfsdienste begrenzt. Hier haben die Höhlenretter die notwendige technische Ausrüstung und Erfahrung um gezielt zu helfen. Mit dabei sind auch höhlenerfahrene Ärzte die vor Ort bei dem Verletzten an der Unfallstell Hilfe leisten können.“

Der Verein mit insgesamt 106 Mitgliedern sucht weiter Mitglieder und Nachwuchs. Seit ca. zwei Jahren arbeitet eine Jugendgruppe mit Feuereifer mit. Jeder der Lust und Interesse hat, kann sich per Mail melden und in der Blätterteighöhle bei einem Arbeitseinsatz mithelfen um zu sehen ob ihm das „Höhlenforschen“ im Verein Spaß machen würde.

Wichtig sind für den gemeinnützigen Verein auch Spenden. Die Vielfalt ist groß, so wurden auch schon Bohrmaschinen, Beton und ein Notstromaggregat gespendet. Die EnBW war ein starker Sponsor, durch deren Spende besitzt die Doline nun Strom.

Jährlich präsentieren sich die Freunde der Aachhöhle auf dem Klosemarkt in Aach und erklären dort an Schautafeln und mit aktuellen neuen Filmen ihr Wirken. Dort können sich ebenfalls alle Interessierten informieren.

Für Lothar Dietrich ist das Höhlenforschen die „Raumfahrt des kleinen Mannes“, dieses Gefühl, wenn man einen neuen Hohlraum findet und als erster betritt. Da war vorher noch Niemand. Sozusagen wie der erste Mann auf dem Mond.“

Veröffentlicht am 06.12.2017 im Wochenblatt unter: https://www.wochenblatt.net/fileadmin/Archiv/2017/Vereinstrophy/2017_49_FreundederAachhoehle.pdf